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Tagesablauf und Regeln

Die Eingewöhnungszeit für neue Kinder

An den ersten beiden Tagen geht eine vertraute Person des Kindes (Mama, Papa oder sonstige Bezugsperson) den Vormittag mit

der Gruppe mit in den Wald.

In den ersten beiden Wochen bleibt das Kind nur bis 12.30 Uhr, d.h. während des Vormittags im Wald.

Nach zwei Wochen kann das Kind bis 13.45 Uhr, also bis nach dem Mittagessen bleiben (sofern es einen Mittagsplatz hat).

Nach weiteren zwei Wochen kann das Kind auch den Nachmittag im Kindergarten verbringen (sofern es einen Ganztagesplatz hat), allerdings empfehlen wir, in der Anfangszeit nicht jeden Nachmittag und zunächst bis 15.00 Uhr.

Tagesablauf

Wir schnappen unsere Rucksäcke und laufen los in den Wald. Es findet zunächst ein Morgenkreis statt: Wir begrüßen uns,

besprechen aktuelle Ereignisse. Wir balancieren über Baumstämme, hüpfen über Gräben, betrachten kleine Tiere in der Lupendose, sammeln Stöcke, Steine und andere Kostbarkeiten, singen Lieder, streicheln Bäume, sammeln Müll auf, begraben tote Mäuse und bestaunen die Vielfalt der Natur. Es gibt immer viel zu entdecken und zu erforschen.


Wer Pipi muss, macht das am Wegesrand, hinter, neben oder an einem selbstgewähltem Baum. Für das große Geschäft wird mit einer kleinen Schaufel ein Loch gegraben und hinterher wieder sorgfältig mit Erde zugedeckt.

Beim ersten Anzeichen von Hunger suchen wir uns einen geeigneten Frühstücksplatz. Nach dem Händewaschen - Wasser aus einem Kanister - packen wir unsere Iso-Matten und unseren Proviant aus und frühstücken. Wer fertig ist, räumt seinen Platz auf und packt seine Sachen eigenverantwortlich wieder in den Rucksack.

Abhängig von der Situation und/oder dem aktuellen Projekt findet noch ein geplantes Angebot statt, wie z.B. die Vorstellung eines Bilderbuches, Natur- und Bewegungsspiele, Kneten, Malen und vieles mehr.

Jetzt findet ein Abschlusskreis statt, wir reflektieren den Morgen, singen noch einige Lieder und laufen zu unseren Räumlichkeiten zurück, wo das Mittagessen auf uns wartet.

Allgemeine Regeln

Sicherheit

  • Die Kinder bleiben in Hör- bzw. Sichtweite einer aufsichtsführenden Person.
  • Die Kinder antworten, wenn sie gerufen werden.
  • Möchte das Kind die Grenzen des Waldplatzes überschreiten, so wird dieses mit der Erzieherin abgeklärt.
  • An bestimmten Haltepunkten wartet jedes Kind, bis alle diesen Ort erreicht haben.
  • Im Winter sprechen die Kinder vor dem Ablegen eines Kleidungsstückes mit der Erzieherin.
  • Niemand rennt mit Stöcken herum.
  • Vorsichtiger Umgang mit Stöcken und Steinen.
  • Geschnitzt und gesägt wird unter Aufsicht.
  • Auf feuchten Baumstämmen nicht balancieren.
  • Nicht auf Holzpolder klettern, da Wegrollgefahr besteht.

Gesundheit

  • Wasser aus stehenden und fließenden Gewässern wird nicht getrunken.
  • Das Essgeschirr wird nicht zum Wasserholen benutzt.
  • Nicht ohne Erlaubnis Blätter, Pflanzenteile oder Früchte probieren.

Umweltbewusstsein

  • Wir lassen keinen Unrat im Wald zurück.
  • Unrat, den wir finden, entfernen wir gemeinsam aus dem Wald.
  • Geschützte Pflanzen stehen lassen.
  • Tiere möglichst in ihrem Lebensumfeld belassen.
  • Ein waches Auge für Tierbauten haben und sie unverändert stehen lassen.
  • Zur Beobachtung aufgenommene Tiere möglichst bald wieder am Aufnahmeort freilassen.
  • Tiere im gewohnten Element belassen.
  • Gläser mit Tieren nicht der Sonne aussetzen.