Verkehrssicherung

 

Die Gefahr herabfallender Äste oder umstürzender Bäume nimmt aufgrund des Klimawandels leider eher zu. Unser pädagogisches Team, das den Alltag gestaltet, hat immer einen Blick darauf, inzwischen bereits einen recht geschulten. Jeder Spielort wird jeden Tag mit einem kritischen Blick nach oben geprüft und wir arbeiten daran, unsere Teams beim Erkennen solcher Gefahren mehr und mehr zu Profis werden zu lassen. Auch den Eichenprozessionsspinner würden wir frühzeitig bemerken, melden und betroffene Stellen weiträumig meiden.

Regelmäßig lassen wir die wichtigsten Stellen und Wege von Baumpflegern begutachten und zum Teil auch bearbeiten.

Wir sind sehr wetterfest, aber bei Sturm und auch bei Gewitter gehen wir nicht in den Wald! In Wehrda können die Kinder dann in den Räumlichkeiten bleiben. Am Ortenberg bleiben wir zur Vorsicht hin und wieder am Grundstück selbst, das nicht von Bäumen umgeben ist. Bei schweren Stürmen können die Pfifferlinge das Gemeinschaftshaus der Ortenberggemeinde zur Betreuung nutzen. Und auch nach einem Sturm prüfen wir umsichtig, bevor wir in den Wald zurückkehren.

 

Zecken

 

Eine Zecke an sich ist nicht gefährlich, manche von ihnen können aber potentiell gefährliche Krankheiten übertragen. Der beste Schutz vor einer Übertragung ist, eine festgebissene Zecke schnellstmöglich zu entfernen. Der sinnvollste Rat ist deswegen, in die Abendroutine einfach ein Absuchen des ganzen Körpers einzubauen!

Vorbeugend sollten die Kinder auch im Sommer immer (dünne) lange Kleidung und eine Kopfbedeckung tragen. Wenn man die Hosenbeine in die Socken steckt, sieht das etwas lustig aus, man nimmt den Zecken aber ihre häufigste Einschlupfstelle. Ob ihr zusätzlich mit einem chemischem Zeckenschutz oder mit Kokos- , Lavendel-, oder Schwarzkümmelöl nachhelfen wollt, bleibt euch überlassen.

 

Fuchsbandwurm

 

Es ist nicht ganz klar, wie es der Fuchsbandwurm in seltenen Fällen in den Menschen schafft. Für das Sammeln von Beeren, Kräutern und Pilzen und das Spielen mit Erde und Pflanzen ist aber kein Risikofaktor nachgewiesen worden. Wir essen dennoch nicht einfach irgendetwas im Wald, wir würden keinen toten Fuchs anfassen und wir waschen uns natürlich vor dem Essen gründlich die Hände.

Fingerhut
Häufige Giftpflanzen erkennen die Kinder schnell und haben die Regeln dafür genauso verinnerlicht wie etwa drinnen für die Steckdose: Finger weg vom Fingerhut!
Holzpolter
Es ist so verlockend, aber viel zu gefährlich: Bitte nicht auf Holzpolter klettern! Die tonnenschweren Stämme kommen schneller ins Rutschen, als man denkt!