Orte im Wald, die gerne, ausdauernd und immer wieder bespielt werden, werden zu festen "Spielestellen", die auch gerne gezielt angelaufen werden. Damit man diese Ziele im Morgenkreis besprechen kann, überlegen sich die Kinder einen Namen für die Stelle. So liegt zum Beispiel an der „umgefallener-Baum-Stelle" eine riesige, längst entwurzelte Eiche, die „Giftstelle" hat eine (etwas weiter entfernte) kleine Fingerhut-Population, an der „Schädelstelle" haben wir mal einen halb verrotteten Rehschädel gefunden, die „Gipfelstelle" liegt weit oben im Wald.

Manchmal entwickeln sich auch aus Haltepunkten feste Stellen. Wenn wir feststellen, dass die Kinder an einem bestimmten Haltepunkt überdurchschnittlich gern und ausgiebig spielen, wird dieser auch zu einem „festen" Ort - zum Beispiel die „Aussichtsstelle" oder die „Steinstelle".