Hüpfen, springen, rennen, klettern, toben - eigentlich machen unsere Kinder das schon ganz schön gut mit dem warm bleiben. Damit sie darin nicht behindert werden, ist jetzt Kleidung nach dem Zwiebelprinzip wichtig: die unterste Schicht muss wärmend und feuchtigkeitsausgleichend sein. Baumwolle ist jetzt fehl am Platz, weil sie feuchtgeschwitzt nicht mehr gut wärmt. Nach Bedarf kann darüber eine weitere Isolierschicht wie z.B. Fleece angezogen werden, die oberste Schicht sollte wind- und wasserdicht sein. Da es im Winter gerne mal nass ist, klamme Finger aber keinen Spaß machen, ist ein zusätzliches Paar trockene Handschuhe im Rucksack sinnvoll. Mützen sind besser ohne Bommeln und zusätzliche Fleecejacken ohne Kapuzen, so lässt sich die Regenkapuze bei Bedarf schnell überziehen. Im Winter ist es nochmal besonders wichtig, darauf zu achten, dass die Schuhe nicht zu klein werden. Unbewegliche Zehen sind nicht nur schlecht für die Entwicklung des Fußes, sie werden auch sehr schnell kalt. Nichts isoliert besser als eine eingeschlossene Schicht Luft im Schuh. Ein wärmender, stärkender Brotdoseninhalt und warmer Tee in der Thermoskanne für das Frühstück, das jetzt immer ganz in Ruhe rund ums warme Feuer stattfindet, runden die Winterausrüstung ab.

 

Wenn es richtig kalt ist, achtet das pädagogische Team darauf, dass auch die Kinder, die gerade eher in Ruhe in einer Ecke sitzen und mit einem Stock im Matsch bohren, immer wieder in Bewegung kommen: mit Bewegungsliedern und längeren Wanderungen.

 

Häufig bieten die hiesigen Winter zur Freude der Kinder hauptsächlich viel Matsch. Aber wenn es dann auch noch schneit, kann man besonders gut Spuren lesen und sich fragen, welches Tier da unterwegs war, wo es hingegangen ist, wo es wohnt und was es im Winter isst. Wenn dann auch noch die Poporutscher rausgeholt werden, ist das Kinderglück perfekt!